Thailand

September 23, 2025
zwischen Tempeln, Tuk-Tuks und gutem Essen

Thailand – ein Land der Tempel, Affen und des guten Essens. Wir waren bereits zum zweiten Mal dort und wollten nach dem Start in Bangkok bewusst ein Ziel ansteuern, das wir noch nicht kannten. Die Wahl fiel auf Krabi und Railay Beach – eine Mischung aus Stadt, Strand und dramatischer Landschaft.

Bangkok – Alt, Neu und alles dazwischen

Die ersten Tage verbrachten wir in Bangkok, geprägt vor allem von Fotografie. Große Tempelanlagen mit goldenen Dächern, geschäftige Märkte, enge Gassen – und dazwischen die leuchtenden Lichter einer Stadt, die niemals wirklich stillsteht. Bars und Cafés erinnern mittlerweile stellenweise an Berlin, London oder andere europäische Großstädte: guter Kaffee, westliche Produkte, stylische Innenräume. Und trotzdem hat Bangkok sein Ursprüngliches nicht verloren. Die Tempel, Straßenmärkte und kleinen Garküchen sind allgegenwärtig und erzählen von Geschichte, Religion und Tradition – genau das macht den Charme der Stadt aus.

Die Fusion aus Alt und Neu

Am Horizont ragen moderne Wolkenkratzer auf, wie man sie eher in chinesischen Metropolen oder in Singapur erwarten würde. Und genau diese Fusion aus Tradition und Moderne macht Bangkok – besonders aus fotografischer Sicht – so spannend. Goldene Tempelspitzen vor Glasfassaden, Garküchen im Schatten von Hochhäusern: Kontraste, die kaum besser inszeniert sein könnten.

Weiter in den Süden – Entscheidung gegen Ao Nang

Nach drei Tagen ging es weiter in den Süden nach Krabi. Da wir immer eher auf der Suche nach dem Authentischen sind, entschieden wir uns bewusst gegen Ao Nang Beach. Zu viele Hotelbunker, zu viel Pauschalurlaub. Eine Entscheidung, die sich bestätigte, als wir mit dem gemieteten Roller kurz dort vorbeifuhren – und es nicht einmal für nötig hielten abzusteigen. Schnell weiter, dachten wir uns.

Railay Beach – touristisch, aber landschaftlich spektakulär

Stattdessen ging es nach Railay. Zugegeben: Auch hier ist der Tourismus allgegenwärtig und viel Authentisches findet man nicht. Aber die Lage macht den Unterschied. Eine Bucht, die nur per Boot erreichbar ist, verleiht dem Ort einen ruhigen, entspannten und fast schon lässigen Vibe. Die Landschaft ist schlichtweg beeindruckend: gewaltige Kalksteinfelsen, die senkrecht in den Himmel ragen, türkisblaues Wasser und lange weiße Strände. Allein dafür lohnt sich der Besuch.

Entspannung statt Action

Viele kommen nach Railay zum Klettern – wir waren jedoch zunächst auf Entspannung aus. Einen Tag widmeten wir dem Tauchen, allerdings ließ die Sicht leider zu wünschen übrig. Wir haben in der Vergangenheit definitiv schönere Tauchgänge erlebt. Nicht schlimm: Die Zeit vor Ort genossen wir trotzdem. Wir probierten uns durch Cafés, Restaurants und Bars, ließen die Tage ruhig angehen und genossen einfach die Kulisse.

Krabi Town – näher am Alltag

Nach Railay ging es für ein paar Tage nach Krabi Town. Hier ist es deutlich authentischer. Man hat das Gefühl, dass die meisten Touristen nur eine Nacht bleiben, bevor es weiter zum Flughafen geht.

Die Stadt ist klein, überschaubar und bietet nette Restaurants und Cafés. Wir liefen viel herum, erkundeten Viertel abseits der touristischen Routen, besuchten Night Markets, kleine Malls und beobachteten den Alltag der Einheimischen.

Roller, heiße Quellen und Planänderungen

An einem Tag mieteten wir erneut einen Roller und erkundeten die Umgebung. Die Fahrt nach Norden führte uns zu heißen Quellen. Da jedoch Nebensaison war, wurde der Ausflug eher zu einem ernüchternden Erlebnis: Wir waren die einzigen Gäste – zunächst klingt das gut, leider war die Anlage entsprechend schlecht gewartet. Ölfilm und Algen in den Becken machten den Aufenthalt wenig einladend.

Also taten wir das Vernünftigste: weiterfahren. Wir besuchten stattdessen ein paar lokale Märkte, probierten verschiedene Speisen und machten das Beste aus dem Tag.

Viele unterschiedliche Facetten, starke Kontraste zwischen Stadt und Natur – und vor allem: unglaublich gutes Essen. Thailand hat uns auch beim zweiten Besuch wieder gezeigt, warum es für so viele Menschen ein Sehnsuchtsort ist.

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